Die Wechseljahre sind eine Zeit der Veränderung, die unterschiedlich erlebt und beurteilt wird.
Für die einen willkommener Umbruch, für die anderen einhergehend mit begleitenden Beschwerden bis hin zum Krankheitswert. Vielleicht spüren Sie bereits früh Veränderungen, die Sie gar nicht sicher zuordnen können? Sie sind unsicher bezüglich der verschiedenen Aussagen zur Hormonersatztherapie? Sie haben Fragen zur Verhütung – ist diese jetzt noch nötig? Das Gewicht geht hoch, obwohl Sie sich immer gleich ernähren? Gerne beraten und begleiten wir Sie auf diesem Weg, Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend.

Vom ersten Verliebtsein bis zur Menopause, ob mit oder ohne Hormone: wir unterstützen und beraten Sie in der Wahl der passenden Verhütungsmethode.

Da jede Verhütungsmethode mit Nebenwirkungen einher gehen kann, ist ein sorgfältiges Erfassen Ihrer Bedürfnisse und Vorgeschichte elementar.

Manchmal klappt das nicht im ersten Anlauf und manchmal ändern sich im Verlauf des Lebens die Bedürfnisse. Darum planen wir regelmässige Follow-up-Termine, um gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Methode zu finden.

Gerade junge und sehr junge Frauen haben oft keine Lust auf «die Pille». Nach sorgfältigem Abwägen und den nötigen Vorabklärungen können auch sie auf Wunsch mit der Spirale verhüten.

Voraussetzung dafür ist der Ausschluss von Infektionen (insbesondere Chlamydien) und eine Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung der Gebärmutter.

Ob eine Hormon- oder Kupferspirale besser geeignet ist, evaluieren wir anhand Ihrer Vorgeschichte und der persönlichen Präferenzen.

Eine unerwünschte Schwangerschaft ist eine Krisensituation für die betroffene Frau beziehungsweise das Paar. Wir bieten Ihnen zeitnah einen Termin an, um Sie wertfrei zu beraten und Sie auf dem Weg zur für Sie besten Entscheidung zu unterstützen.

Bitte beachten Sie, dass wir an die gesetzlichen Vorschriften & Fristen zum straffreien Schwangerschaftsabbruch gebunden sind und diese auch konsequent einhalten. www.fedlex.admin.ch/eli/oc/2002/429/de

Gerne können Sie auch als Paar zum Gespräch kommen.

Bakterielle und Pilzinfektionen der Vagina kommen häufig vor und sind meist harmlos. Für Betroffene kann ein erheblicher Leidensdruck entstehen, wenn sie immer wieder durch Ausfluss und Juckreiz geplagt werden.

Es ist uns ein Anliegen, mit einer genauen Diagnostik, Infektionen von chronischen Hauterkrankungen zu unterscheiden und Ihnen mögliche Ursachen und vorbeugende Massnahmen zu erklären.

Der erste Besuch bei der Frauenärztin ist mit vielen Fragen verbunden: Wann ist ein Besuch nötig? Muss ich untersucht werden? Tut eine Untersuchung weh? Ist es peinlich? … viele Fragen – die wir gerne klären helfen!

Uns ist es wichtig, den jungen Frauen eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu sein, wo unkompliziert Auskunft und Beratung möglich sind. Ein häufiges Thema, die einen Besuch erforderlich machen können sind Fragen bezüglich schmerzhafter Menstruation. Hier ist nicht immer eine Untersuchung nötig. Mit Hilfe verschiedener komplementärmedizinischer und schmerzlindernder Massnahmen kann hier oft bereits geholfen werden.

Ein erster Termin kann auch einfach der Orientierung und dem Kennenlernen dienen: dass man weiss, wo man hingehen kann, wenn es einmal nötig ist. Wir können dann die Untersuchung bereits in der Theorie erklären und so das Thema oft entspannen – denn häufig sind die Patient*innen vor dem ersten Besuch nervös. Herzlich willkommen sind uns auch eine gute Freundin, Mutter oder der/die Partner*in als Begleitperson.

Sexuelle Aufklärung ist der grundbaustein für das Erlernen & Erleben einer entspannten Sexualität. Informiert sein ist alles und «dumme Fragen» gibt es nicht! Daher biete ich (Juliane Trensz) Kurse in Schulen an, wo ich zu Themen der sexuellen Gesundheit & Aufklärung gerne Auskunft gebe und Workshops anbiete. Gerne kann man mich für diese Kurse anfragen.

Gerne laden wir Sie zur regelmässigen Vorsorgeuntersuchung ein. In diesem Rahmen bieten wir sowohl den PAP-/ Gebärmutterhalsabstrich an, als auch eine professionelle Untersuchung der Brust. Ab dem 50. Lebensjahr ist eine Mammographie sowie eine Ultraschalluntersuchung der Brust zu empfehlen (bei vorhandenen Risikofaktoren gegebenenfalls auch schon früher). Den Brustultraschall bieten wir in der Praxis an. Für eine Mammographie überweisen wir Sie an unsere bewährten Partner oder ein Zentrum Ihrer Wahl. Bitte beachten Sie, dass die Grundversicherungen die Vorsorgeuntersuchung nur alle 3 Jahre übernimmt. Bitte informieren Sie sich vor dem Arzt-Besuch, wie die Rechnung codiert werden soll und ob gegebenenfalls eine Zusatzversicherung die Untersuchungen in den Jahren dazwischen übernimmt. Dies erspart allen viel bürokratischen Aufwand. Bitte beachten Sie auch, dass wir eine Konsultation nur als «Vorsorge» abrechnen können, falls keine anderen Fragestellungen/Probleme dazukommen.

Oft haben sonst gesunde Patientinnen keinen Haus-/Arzt, den Sie regelmässig konsultieren. Daher beraten wir Sie auch gerne bezüglich Vorsorge-Blutentnahmen (z. B. Cholesterin- und Blutzuckerwerte).

Falls ein PAP-Abstrich Auffälligkeiten zeigen sollte, was (auch trotz HPV-Impfung) häufig vorkommt, ist dies kein Grund zur Beunruhigung.

Wir erklären Ihnen die jeweilige Veränderung und bieten in der Sprechstunde eine kolposkopische Beurteilung mit gegebenenfalls Biopsie des Gebärmutterhalses an.

In den meisten Fällen ist nur eine engmaschige Überwachung nötig und die Dysplasie bildet sich von alleine zurück. Selten ist nach einiger Zeit der Beobachtung eine Konisation nötig (man entfernt operativ den betroffenen Bereich am Gebärmutterhals). Dafür ist ein ambulater Spitalaufenthalt nötig.

Selbstverständlich beraten wir Sie auch bezüglich HPV Impfung und bieten diese in der Praxis an.

Bitte beachten Sie, dass eine HPV-Impfung nicht die Vorsoge ersetzt, da im aktuellen Impfstoff nur die häufigsten 9 HPV-Stämme enthält, es aber davon mehrere hundert insgesamt gibt, mit denen man sich trotzdem anstecken kann.

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau und eines Paares. Die sich über neun Monate beziehungsweise 40 Wochen erstreckende Schwangerschaft ist verbunden mit vielen körperlichen Veränderungen. Es treten viele Fragen auf. Man(n) lernt sich/sie von einer neuen Seite kennen.

In dieser Zeit stehen wir gerne zuverlässig an Ihrer Seite. Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft ohne Risikofaktoren, erfolgen die geplanten Kontrollen bis zur 30. SSW im vier-wöchigen Intervall. Ab der 30. SSW sind engmaschigere Kontrollen alle 2 Wochen empfohlen.

Ihr*e Partner*in ist zu den Vorsogeuntersuchungen willkommen.

Wir beraten Sie umfassend bezüglich Ernährung, Pränataldiagnostik, Impfungen in der Schwangerschaft, Massnahmen bei Übelkeit, Sodbrennen etc. 

Gemeinsam entscheiden wir den Ort der Geburt und melden Sie im von Ihnen gewünschten Spital zur Geburt an.  Gerne vermitteln wir Ihnen für den Fall, dass sie privat/ halbprivat versichert sind, kompetente Belegärzte, die Sie im Spital Bethanien, Klinik im Park oder im Hirslanden zur Geburt betreuen.

Gerne beraten wir Sie auch bezüglich empfohlener Impfungen, Folsäureprophylaxe und Untersuchungen vor Eintritt einer geplanten Schwangerschaft. 

In der Schweiz werden in der Regel bei allen Schwangeren zwei Screening-Ultraschall-Untersuchungen empfohlen beziehungsweise von der Krankenkasse bezahlt. Diese finden zwischen der 11. und der 14. Schwangerschaftswoche sowie zwischen der 20. und der 22. Schwangerschaftswoche statt. Zusätzliche Untersuchungen sind nur aus medizinischen Gründen oder im Rahmen der Betreuung von Risikoschwangerschaften nötig.

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis beide Screening-Untersuchungen an. Wichtig für Sie als werdende Eltern ist zu wissen, dass alle Untersuchungen ein Angebot beziehungsweise eine Empfehlung sind und Sie jederzeit einen individuellen Weg gehen können und ein «Recht auf Nicht-Wissen» haben. Idealerweise beschäftigen Sie sich schon früh in der Schwangerschaft mit der Frage, inwieweit Sie Tests der Pränataldiagnostik durchführen möchten und was ein eventuell auffälliges Ergebnis für Sie persönlich bedeuten würde. Es gibt hier eine grosse Bandbreite an Überlegungen, die durch Ihre persönlichen Erfahrungen geprägt sind und die nur Sie für sich entscheiden können. Gerne aber können wir Sie bei Fragen diesbezüglich unterstützen oder im Falle von Auffälligkeiten an erfahrene Kolleg*innen der Pränataldiagnostik und/oder Genetik überweisen. Wichtig ist auch zu wissen, dass es keine Garantie für ein gesundes Kind gibt: trotz unauffälliger, sorgfältig durchgeführter Untersuchungen kann es vorkommen, dass eine Fehlbildung erst nach der Geburt auffällt.

Ersttrimestertest/ETT
Dieser wird im Rahmen des 1.Trimester-Screenings angeboten, ist Teil der Vorsorgeuntersuchungen (wird von der Krankenkasse übernommen) und dient vor Allem dazu, die 3 häufigsten Chromosomenanomalien auszuschliessen: Trisomie 13, 18 und 21. Der ETT ist eine Risikoberechnung: wenn das Risiko erhöht ist (<1:1000), wird weitere, vorerst nicht-invasive Diagnostik angeboten (NIPT). Bei unauffälligem Risiko (>1:1000) erfolgen normalerweise keine weiteren Untersuchungen, ausser Sie wünschen dies: weitere Untersuchungen erfolgen dann auf Ihre Kosten.

Folgende Werte fliessen in die Risikoberechnung des ETTs ein:
– Alter der Mutter
– Breite der Nackenfalte
– zwei Werte, die aus dem Blut der Mutter bestimmt werden: PAPP-A und freies beta-HCG

NIPT = nicht-invasiver Pränataltest 
Dabei wird zellfreie DNA von Mutter & Kind im mütterlichen Blut untersucht. hiermit können die häufigsten Chromosomenstörungen (Trisomie 21, 18 und 13) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Empfohlen wird der NIPT nur bei einem auffälligen ETT-Ergebnis. Er kann jedoch auch auf Wunsch durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass ein positives Test-Ergebnis in jedem Fall durch eine invasive Diagnostik bestätigt werden muss, da es in seltenen Fällen zu falsch positiven Ergebnissen kommen kann.

Ultraschall-Screening 2. Trimester (20.-22. SSW) = «Organscreening»
– Erkennung von Fehlbildungen sowie fetale Wachstumsverlaufskontrolle. Auf Wunsch kann das Geschlecht des Kindes mitgeteilt werden.
– Lage der Plazenta und gegebenenfalls Dopplersonographie zur Messung der Durchblutung
– Messung der Cervixlänge (= Länge des Gebärmutterhalses)

Vorgehen bei Auffälligkeiten im Ultraschall 
Wird im Ultraschall eine Auffälligkeit entdeckt, werden wir das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen. Um den Verdacht zu beurteilen, würden wir Sie im Sinne des 4-Augen-Prinzips an einen Ultraschallexperten überweisen. Gegebenenfalls wird man Ihnen weitere invasive Abklärungen anbieten: das kann zum Beispiel eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) oder Chorionzottenbiopsie (Biopsie des Mutterkuchens) sein.

Gewisse Krankheiten können bereits intrauterin behandelt werden. Wenn dies bereits während der Schwangerschaft bekannt ist, kann man die Geburt (z. B. falls eine kinderärztliche Betreuung unmittelbar nach der Geburt notwendig sein sollte) sowie gegebenenfalls nötige Eingriffe nach der Geburt im Voraus planen und sich darauf einstellen. Bei Nachweis eines schwerwiegenden, unheilbaren Problems beim Kind kann sich auch die Frage stellen, ob Sie die Schwangerschaft fortsetzen möchten. In diesem Fall werden wir Sie ebenfalls gemeinsam mit darauf spezialisierten Kollegen betreuen und Sie in Ihrer Entscheidung unterstützen.

Unsere Patientinnen mit urogynäkologischen Fragestellungen werden von Frau Dr. med. Mariele Keller kompetent betreut: www.mariele-keller.ch

Ab 1.4.2024 übt Sie zu unserer grossen Freude Ihre Tätigkeit bei uns in der Praxis aus.

Wir freuen uns sehr, Joanna Heldner für unser Praxisprojekt gewonnen zu haben. Joana ist spezialisiert auf Beckenbodenphysiotherapie. Termine können über unser Sekretariat oder über ihre eigene Homepage vereinbart werden: www.joanaheldner.ch